Fortbildungen

Basiskurs Kurzgespräch

genau hinhören - sprachlich andocken - offen fragen - zielorientiert vorgehen

 

Kursteil I:

Montag, 13. Oktober 2025 900 Uhr bis Mittwoch, 15. Oktober 2025 1300 Uhr

Kursteil II:

Mittwoch, 03. Dezember 2025 900 Uhr bis Freitag, 05. Dezember 2025 1300 Uhr

 

Der Kurs kann nur in Verbindung beider Kursteile besucht werden.

 

Evang. Tagungsstätte Löwenstein
Altenhau 57, 74245 Löwenstein

Weiterbildung | Kindertagesstätte, Grundschule, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, SBBZ, Berufsschule, Konfirmandenunterricht

LFB-Nr.: XZ98Z
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten und Schulstufen

 

Referent und Kursleitung:

Steffen Bäuerle, Studienleiter und Referent beim Schuldekan in Öhringen,

Trainer in der AG Kurzgespräch e.V.

Sicher kennen Sie das? … Am Ende der Unterrichtsstunde, während einer Pause im Lehrerzimmer oder auf dem Gang im Gedränge kommt eine Jugendliche, ein Kollege oder ein Elternteil mit einem ernsthaften Anliegen auf Sie zu:

  • „Haben Sie mal kurz Zeit?“ oder 
  • „Ich muss dir noch kurz was erzählen …“

Doch eigentlich passen Ihnen gerade weder die Zeit noch der Ort für ein Gespräch. Also was tun, um diesem Menschen mit seinem Anliegen trotzdem ernst zu nehmen?

 

Als systemischer Beratungsansatz nimmt das KURZGESPRÄCH die Ratsuchenden gerade in diesen Situationen ganzheitlich in den Blick, aktiviert die Selbstwirksamkeit und fragt konsequent zukunftsorientiert. Da sich kurze Tür- und Angelgespräche im schulischen Kontext häufig ereignen kann das KURZGESPRÄCH insbesondere hier sehr erfolgreich eingesetzt werden und wurde dort eingehend erprobt.

Zu den Methoden des KURZGESPRÄCHs gehören beispielsweise:

  • sprachliches Andocken
  • offenes Fragen
  • zielorientiertes Vorgehen
  • Tiefenstrukturen von Sprach
  • Schlüsselworte erkennen und einsetzen
  • Ziele formen
  • Ressourcen entdecken und nutzbar machen
  • den ersten Schritt planen

 

Der Basiskurs KURZGESPRÄCH befähigt die Teilnehmenden mit den oben beschriebenen Situationen besser umgehen zu können. Im Wechsel von Theorievermittlung, kommunikativer Erkundung des Lernziels und praktischen Übungen wird die Anwendung der zielorientierten Seelsorge trainiert. Dazu gehören auch intensive Lern- und Übungsphase anhand von vielfältigen Fallbeispielen in Kleingruppen.

Ziel der Weiterbildung:

Die Teilnehmenden können den Ansatz des KURZGESPRÄCHs in Beratungs- und Gesprächssituationen grundständig einsetzen und anwenden. Sie kennen die Methoden, Haltung und Theorie des Kurzgesprächs.

Anmeldung: bis 29.09.2025

Maximale Teilnehmerzahl: 12

 

Hinweise für Teilnehmer:

Der Kurs kann nur in Verbindung beider Kursteile besucht werden.

Nur die vollständige Teilnahme am Basiskurs im Kurzgespräch berechtigt zur Teilnahme am Aufbaukurs im Kurzgespräch.

 

Veranstalter: Kooperation von Pädagogisch-Theologisches Zentrum Stuttgart, Evang. Schuldekanat Öhringen und Zentrum für Lehrerfortbildung (ZSL)

Godly Play - Gott im Spiel

Einführungskurs

Freitag, 24. Oktober 2025

14.00 - 19.00 Uhr

Stift Öhringen, 1. OG
Am Marktplatz 23, 74613 Öhringen

Weiterbildung, Workshop | Kindertagesstätte, Grundschule, Sekundarstufe I, SBBZ

LFB-Nr.: LXL45P
Zielgruppe: Religionslehrer:innen, Pfarrer:innen, Religionspädagogen:innen, Erzieher:innen, Diakone:innen

Referentinnen:

Pfarrerin Regina Korn, zertifizierte Erzählerin nach Godly Play

Barbara Hartmann, Studienleiterin

Leitung:

Til Elbe-Seiffart, Schuldekan

 

„Durch Geschichten laden wir uns gegenseitig ein, unsere Welt und letztlich unser Leben mit Sinn zu füllen.“

Jerome Berryman

 

Godly Play ist ein religionspädagogischer Ansatz, der die Kinder in ihren religiösen Fragen,

Spiel- und Suchbewegung unterstützt. Die Kinder sind in diesem Prozess Akteure in der Entwicklung ihrer Religiosität. Die Art und Weise des Erzählens biblischer Geschichten mit Material/Objekten sowie das anschließende Ergründungsgespräch (Theologisieren mit Kindern) sind wichtige Bestandteile bei Godly Play.

 

Inhalte der Einführungsveranstaltung:

  • Die Teilnehmenden erleben eine gesamte Godly Play-Einheit.
  • Die Teilnehmenden lernen verschiedene Geschichten sowie ihre Materialien kennen und probieren diese aus.
  • Die religionspädagogischen Grundlagen von Godly Play werden vorgestellt und besprochen.
  • Fragen zu Godly Play in der Praxis werden besprochen.

 

Ziele der Veranstaltung:

Die Teilnehmenden können die Methode des Godly Play grundständig im Religionsunterricht einsetzen.
Die Veranstaltung wird als Einführung in den Ansatz von Godly Play anerkannt und berechtigt zur Teilnahme an einem zertifizierten Erzählkurs, die deutschlandweit angeboten werden.

 

Infos zum Veranstaltungsort:

Eingang über die Poststraße (s. Detailkarte).


>> Details zum Veranstaltungsort

Anmeldung: bis 17.10.2025

Neue Impulse für Schulgottesdienste

Freitag, 14. November 2025, 14:30 Uhr bis

Samstag, 15. November 2025, 12:30 Uhr

Evang. Tagungsstätte Löwenstein
Altenhau 57, 74245 Löwenstein

Tagung | Grundschule, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, SBBZ, Berufsschule

LFB-Nr.: KZZ5Q2
Zielgruppe: Religionslehrer:innen, Pfarrer:innen, Religionspädagogen:innen, Diakone:innen

 

Referentin und Referent:

Stefanie Walter und Sebastian Schmid

Leitung:

Elisabeth Ott, Kath. Schuldekanin Heilbronn

 

Die Veranstaltung lädt ein, spirituelle Angebote für die Schule zu überdenken und neue Formen kennenzulernen.

 

Ausgehend von eigenen Erfahrungen sowie den aktuellen Shell-Studien belegen Sebastian Schmid und Stefanie Walter ihre Hauptthese: Jugendliche brauchen Raum für Gottesbeziehung. Aus diesem Grund ist für sie das grundlegende Qualitätsmerkmal für spirituelle Angebote für Kinder und Jugendliche „Raum für Gottesbeziehung“. Rund um diese Thematik sollen neue Formen vorgestellt, erfahren und reflektiert werden.

 

Ein besonderer Schwerpunkt ist das Erleben der Atelierkirche,die am Abend gemeinsam gefeiert werden soll.

 

Am Samstag bieten wir zur Vertiefung folgende Workshops an:
WS 1: Weihnachtsgottesdienst 2025 konkret
WS 2: KI bei der Planung von Gottesdiensten
WS 3: Neue Lieder im Gottesdienst
WS 4: Vorstellung einer spirituellen Sinnsuche LUV
WS 5: Atelierkirche – passend für meine Schule?

 

Ziele der Veranstaltung:

  • Informationen zur Planung und Gestaltung von spirituellen Formen für die Schule bekommen und Austausch rund um Schulgottesdienste haben
  • „Atelierkirche“ als eine neue Form von Gottesdienst erleben, reflektieren und daraus Impulse für Gottesdienste an der eigenen Schule bekommen

 

Stefanie Walter ist Dekanatsjugendseelsorgerin in Esslingen-Nürtingen und Bildungsreferentin
für Jugendspiritualität beim Bischöflichen Jugendamt.

 

Sebastian Schmid war Bildungsreferent für Jugendspiritualität beim Bischöflichen Jugendamt. Dort hat er maßgeblich bei der Entwicklung des Konzepts „Atelierkirche“ in Wernau mitgewirkt und Projekte und Aktionen in diesem Zusammenhang betreut. Seit September ist er in der Citypastoral in Esslingen tätig.

Anmeldung: bis 23.10.2025

Bitte beachten Sie, dass Sie bei Ihrer Anmeldung Ihren Zimmerwunsch und die Angaben zum Essen machen. Verwenden Sie möglichst das vorgesehene Formular auf unserer Homepage. Vielen Dank.

 

Teilnahmegebühr: 25 €

 

Bei kurzfristiger Absage müssen wir Ihnen gegebenenfalls die Übernachtungskosten in Rechnung stellen.

„Das ist ungerecht!“ Demokratiebildung im Religionsunterricht am Thema Gerechtigkeit

Montag, 24. November 2025

14.30-17.00 Uhr

Seminar | Grundschule, Sekundarstufe I, SBBZ

LFB-Nr.: RPLMGQ
Zielgruppe: Pfarrer:innen, Religionspädagogen:innen, Erzieher:innen, Diakone:innen

Referentin: Frauke Liebenehm, Dozentin, ptz Stuttgart

Leitung: Gabriele Karle, Schuldekanin; Karen Kittel, Studienleiterin

Kinder setzen sich schon im Grundschulalter vehement für Gerechtigkeit ein. 
Der ständige Vergleich mit anderen Kindern lässt sie Ungerechtigkeiten erleben. „Warum der? Was ist mit mir? Das ist ungerecht.“

Im Religionsunterricht ist „Gerechtigkeit“ in unterschiedlichen Unterrichtssequenzen ein Thema.

An diesem Nachmittag geht es unter anderem um das Thema „Kinderrechte“ im Religionsunterricht, um gesellschaftliche Schieflagen und um biblische Texte und Erzählungen von Gerechtigkeit. 

Unterrichtsideen und -materialien aus GS und Sekundarstufe zum Thema aus dem Lebenskontext der Kinder, in gesellschaftlichen Zusammenhängen und auf globaler Ebene werden vorgestellt und miteinander erprobt.

Infos zum Veranstaltungsort:

Anmeldung: bis 17.11.2025

Islamischer und christlicher RU

Impulse zur Kooperation in der Fächergruppe Religion und Ethik

Mittwoch, 26. November 2025
 14:30 - 17:00 Uhr

Heilbronn
Am Wollhaus 13, 74072  Heilbronn

Seminar | Grundschule, Sekundarstufe I

LFB-Nr.: E2NZ9
Zielgruppe: Religionspädagogen:innen, Pfarrer:innen, Diakone:innen

Referenten:

Arzu Özden, IRU - Lehrbeauftragte

Marita Wolfram, Studienleiterin SD Heilbronn

Leitung:

Jürgen Heuschele, Evang. Schuldekan HN

Amin Rochdi, Geschäftsführer sunnitischer Schulrat

Mittlerweile wird in einigen Schulen im Bereich des Staatlichen Schulamtes Heilbronn islamischer Religionsunterricht sunnitischer Prägung angeboten.  
Die Veranstaltung richtet sich an Reli- und Ethikteams an Schulen und an Lehrkräfte, die an interreligiöser ZUsammenarbeit interessiert sind.

Unsere Veranstaltung möchte dazu beitragen, dass die Zusammenarbeit zwischen dem christlichen, konfessionellen RU, IRU und Ethik an den Schulen gestärkt wird. So soll Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen des Faches und dem Austausch unter den Lehrkräften bestehen. Es werden Impulse zum interreligiösen Lernen angeboten und in GS- und Sek-I-spezifischen Gruppen Ideen zur Kooperation zwischen den den Fächern gesichtet und erarbeitet.

Wo stehst Du? Was brauchst Du?  

Methoden und Elemente am Beispiel von biblischen Geschichten erfahren

Montag, 01. Dezember 2025

14.30-17.00 Uhr

Katholisches Schuldekanatamt Ludwigsburg
Parkstraße 34, 71642  Ludwigsburg

Seminar | Grundschule, SBBZ

Referentinnen: Carolin Kuhn, Diplom-Religionspädagogin; Christiane Wildner, GHWRS-Lehrerin, Gestaltpädagogin, Gestaltberaterin

Leitung: Diana Hughes, Schuldekanin

Wir möchten uns gemeinsam auf einen spannenden Weg begeben, bei dem wir biblischen Geschichten – wie die Exodusgeschichte und die Heilungsgeschichte am Teich Betesda – lebendig erfahrbar machen. Ziel ist es, Methoden und Elemente, unter anderem aus der Gestaltpädagogik, kennenzulernen und auszuprobieren.

Dabei stellen wir uns die Frage: Was braucht es, um Geschichten so zu vermitteln, dass SchülerInnen sie im Hier und Jetzt erleben können?

An diesem Nachmittag wollen wir verschiedene Ansätze wahrnehmen, reflektieren und selbst ausprobieren, um Impulse zu setzen, die das Erzählen und Erleben der Geschichten bereichern.

Anmeldung: bis 24.11.2025

mit Angabe der Schule an sdaghrs.lb@drs.de

Jesusgeschichten mit allen Sinnen und viel Herz

Donnerstag, 15. Januar 2026

15.30 -17.00 Uhr

- Online-Veranstaltung -

Seminar | Grundschule, SBBZ

Zielgruppe: Pfarrer:innen, Religionspädagogen:innen

Referentin: Angelika Blache, Fortbildungsbeauftragte für Religionsunterricht an SBBZ&Inklusion

Leitung: Diana Hughes, Schuldekanin

Mit meinen Sinnen nehme ich die Welt um mich herum wahr. Ich will aufmerksam sein für das, was mir begegnet. Auch Jesus war Mensch, der die Welt und das Leben nicht nur kognitiv sondern mit allen Sinnen wahrgenommen hat. Weil wir mit unseren Sinnen leben, dürfen wir auch mit allen Sinnen glauben.

In dieser Fortbildung wollen wir uns von biblischen Geschichten rund um die Sinne berühren lassen, hören und (nach-)folgen, sehen und gesehen werden, riechen und schmecken. Wir nähern uns dabei mit verschiedenen 

Methoden an und kommen vom äußeren Sehen zum inneren Schauen, zum Hören auf die Stimme Gottes in der Welt und in uns und fühlen mit dem Herzen.

So können Kinder mit allen Sinnen Gott begegnen und sind eingeladen, Gott mit allen Sinnen zu feiern und seine Nähe zu erfahren.

Infos zum Veranstaltungsort:

Anmeldung: bis 08.01.2026

mit Angabe der Schule an sdaghrs.lb@drs.de

Der Weg Jesu / Reich-Gottes-Weg

Ein roter Faden durch das Relijahr

Mittwoch, 28. Januar 2026

14:30 - 17:00 Uhr

Heinrich-Fries-Haus
Bahnhofstraße 13, 74072 Heilbronn

Workshop | Grundschule, Sekundarstufe I, SBBZ

LFB-Nr.: 8D4GQQ
Zielgruppe: Religionslehrer:innen, , Pfarrer:innen, Religionspädagogen:innen, Diakone:innen

 

Referent:innen:

Andreas Weiß, Fachberater Unterricht ZSL, Mitarbeiter im RPI Heilbronn;

Andrea Kollmar, Mitarbeiterin im RPI Heilbronn

Leitung:

Elisabeth Ott, kath. Schuldekanin Heilbronn

In dieser Veranstaltung stellen Frau Kollmar und Herr Weiß ihre Best-Practice-Ideen zur Unterrichtseinheit
"Reich-Gottes-Weg" für eine Jahresplanung des katholischen Religionsunterrichts vor. Erprobte Unterrichtsbausteine werden dabei anhand des roten Fadens "Jesus" und "Reich Gottes" im Sinne eines kompetenzorientierten Unterrichts miteinander verbunden, so dass ein großes Ganzes erkennbar wird.
Innerhalb des übergeordneten Themas werden viele einzelne Methoden, Gedanken, Ideen, Einzelthemen usw. erlebbar.

Josef und seine Brüder

Psychologie und Mystik in der jüdischen Textauslegung

Freitag, 27. Februar 2026, 14:30 Uhr bis Samstag, 28. Februar 2026, 13:30 Uhr

Evang. Tagungsstätte Löwenstein
Altenhau 57, 74245 Löwenstein

Tagung | Grundschule, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, SBBZ, Berufsschule, Konfirmandenunterricht

LFB-Nr.: PRZQVG
Zielgruppe: Religionslehrkräfte, Religionspädagogen:innen, Pfarrer:innen, Diakone:innen

Referent

Gabriel Strenger, Lehrbeauftragter hebräische Universität, Jerusalem

Leitung

Jürgen Heuschele, evang. Schuldekan, Heilbronn

Marita Wolfram, Studienleiterin, Heilbronn

Mitveranstalter

Jochen Maurer, Pfarramt Gespräch zwischen Christen und Juden, Stuttgart

Unsere Veranstaltung ist ein Beitrag zum christlich-jüdischen Dialog und zum interreligiösen Lernen.

Das Christentum entstand aus dem biblischen Judentum heraus: Jesus war Jude und seine Jüngerinnen und Jünger auch.
Juden und christen beziehen sich auf die Hebräische Bibel als Grundlage der eigenen Tradition und lesen und verstehen sie auf je eigene Weise. Unterschiede? Jede Menge. Jedoch gibt es immer wieder Parallelen, gemeinsamkeiten und überraschende Nähe.

Auf unserer Tagung beschäftigen wir uns mit der Lebensgeschichte von Josef. Die Themen dieser biblischen Erzählung verknüpfen sich mit Kompetenzen und Themen in allen unseren Bildungsplänen.
Die Lebensgeschichte des Josef steht am Ende des Genesis-Buches. Auf ihn ist die Aufmerksamkeit gerichtet - aber zugleich ist es die Geschichte der Familie Jakobs. "Ihr habt euch Böses ausgerechnet gegen mich. Gott hat es zum Guten summiert." (Übers. Ebach)
Macht Gott aus Bösem Gutes? Dürfen sich Täter am Ende gerechtfertigt sehen, weil ohne ihren Beitrag am Ende nichts Gutes entstehen würde? Müssen oder sollen Opfer vergeben? Hilft dieser biblische Stoff Resilienz zu entwickeln, um am Ende den großen Sinn zu erkennen in dem, was bisweilen schicksalhaft - chaotisch erlebt wird?
An diesem Wochenende loten wir die Kunst der Erzählung mit Hilfe der Erfahrung jüdischer Textwahrnehmung und Auslegung aus. Gabriel Strenger wird außerdem ihre psychologische und spirituelle Dimension beleuchten. Ein Brennpunkt ist die Konfrontation der zwei Brüder Josef und Jehuda und deren Relevanz für die Überlieferung von zwei verschiedenen Messiassen, die als Nachkommen von Josef und Jehuda gelten.

Anmeldung: bis 11.02.2026

Teilnahmegebühr 25 €

Sollten Sie die Teilnahme an der Tagung kurzfristig absagen, behalten wir uns vor, Ihnen die Übernachtungskosten in Rechnung zu stellen.

Die ehemalige Synagoge Affaltrach

Führung für Lehrkräfte

Samstag, 28. Februar 2026, 14:00 - 15:00 Uhr

Museum Synagoge Affaltrach
Untere Gasse 6, 74182  Obersulm

Seminar | Grundschule, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, SBBZ, Berufsschule, Konfirmandenunterricht

LFB-Nr.: PRZQVG
Zielgruppe: Religionslehrkräfte,

Referent

Pfarrer Thomas Beck, Freundeskreis ehemalige Synagoge Affaltrach

Leitung

Jürgen Heuschele, evang. Schuldekan Heilbronn
Marita Wolfram, Studienleiterin Heilbronn

Die Synagoge mit Gottesdienstraum, Ritualbad, Lehrerwohnung und Schulräumen wurde 1851 von der jüdischen Gemeinde erbaut. Sie wurde von den Nationalsozialisten verwüstet, aber nicht in Brand gesteckt. Sie ist nun ein Ort gegen das Vergessen.
Seit 1988 ist die ehemalige Synagoge Museum zur Geschichte der Juden in Stadt- und Landkreis Heilbronn. Eine Dauerausstellung zeigt Wege und Schicksale der jüdischen Gemeinden vom Mittelalter bis zu ihrem Ende im Nationalsozialismus und schließt auch das lebendige Judentum ein.

Der Freundeskreis ehemalige Synagoge Affaltrach e.V. betreut das Museum und den jüdischen Friedhof in Affaltrach. Er macht Führungen für Erwachsene und Schulklassen ab dem Grundschulalter mit wählbaren Schwerpunkten Religion, Kultur oder lokale Geschichte mit entsprechenden Arbeitsbögen.

Gottesbilder der Gewalt als Herausforderung und Lebenshilfe

Mittwoch, 18. März 2026

14:30 - 17:00 Uhr

Heinrich-Fries-Haus
Bahnhofstraße 13, 74072 Heilbronn

Workshop | Grundschule, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, SBBZ, Berufsschule, Konfirmandenunterricht

LFB-Nr.: QZZXQM
Zielgruppe: Religionslehrer:innen, Pfarrer:innen, Religionspädagogen:innen, Diakone:innen

 

Referentin:

Gabriele Theuer, PD‘in Dr. theol. habil., kath. Theologie/Rel.Päd., PH Schwäbisch Gmünd

Leitung:

Elisabeth Ott, kath. Schuldekanin Heilbronn

Gewalttexte der Bibel, insbesondere solche, die von der Gewalt Gottes erzählen, bilden eine große theologische und religionspädagogische Herausforderung. Daher werden sie im Religionsunterricht
gern ausgeblendet. Gerade solche anstößigen und irritierenden Texte enthalten aber ein großes religionspädagogisches Potenzial, da sie die Schüler:innen zu einer kritischen Auseinandersetzung und einer Reflexion der eigenen Gottesvorstellung anregen und sie bei ihrer Identitätsentwicklung unterstützen können.

 

Wir werden exemplarische Texte, v.a. aus der Exodus- Tradition, durch ein ganzheitliches und interaktives Vorgehen gemeinsam erschließen. Dies bildet die Grundlage für einen weiterführenden Austausch darüber, wie diese theologisch problematischen Passagen im RU thematisiert werden können, so dass sie von den Schüler:innen als relevant und weiterführend für ihr Leben erfahrbar werden können.

Singen mit Kindern

Mittwoch, 25. März 2026

14:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Stift Öhringen, 1. OG
Am Marktplatz 23, 74613 Öhringen

Workshop | Kindertagesstätte, Grundschule, Sekundarstufe I, SBBZ, Konfirmandenunterricht

LFB-Nr.: PRLPXD
Zielgruppe: Religionslehrkräfte, Pfarrer:innen, Religionspädagogen:innen, Erzieher:innen, Diakone:innen

Referentin:

Stefanie Breidenbach, Kirchenmusikdirektorin

Leitung:

Til Elbe-Seiffart, Evang. Schuldekan Öhringen

Steffen Bäuerle, Studienleiter Öhringen

Klar wird in Reli gesungen. Oder doch nicht so klar? Was lange selbstverständlich war, ist es inzwischen aufgrund einer gesell­schaftlich veränderten Singkultur nicht mehr. Und auch Erzieher:innen und Lehrer:innen fällt das Sin­gen nicht immer leicht. 

 

Unsere Veranstaltung will ermutigen, dennoch das Singen mit Kindern immer wieder zu wagen. Dazu werden wir Verschiedenes erfahren und ausprobie­ren: Warum singen wir mit den Kindern? Wie fange ich an, wie führe ich ein Lied kindgerecht ein? Wie kann ich die Kinder motivieren? 

 

Singen mit oder ohne instrumentale Unterstützung, Auflockerung im Unterricht bzw. in der Gruppe durch Singen und Bewegen! So können die Teil­nehmenden Sicherheit im Singen (zurück-)gewin­nen und eventuell neue Möglichkeiten erkunden.

Infos zum Veranstaltungsort:

Eingang über die Poststraße (s. Detailkarte).


>> Details zum Veranstaltungsort

Anmeldung: bis 18.03.2026

Bible Art Journaling

kreativ eintauchen in biblische Texte

Mittwoch, 22. April 2026

14.30 - 17.00 Uhr

Johannesgemeindehaus Künzelsau
Austraße 6, 74653 Künzelsau

Workshop | Grundschule, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, SBBZ, Berufsschule, Konfirmandenunterricht

LFB-Nr.: LXLQD9
Zielgruppe: Reiligionslehrkräfte, , Religionspädagogen:innen, Pfarrer:innen, Diakone:innen

Referentin:

Beate Schmid

Leitung:

Til Elbe-Seiffart, Evang. Schuldekan Öhringen

Barbara Hartmann, Studienleiterin Öhringen

Steffen Bäuerle, Studienleiter Öhringen

 

Unser Gehirn ist für Bilder geschaffen - Menschen lernen mit und anhand von Bildern. Deshalb beschäftigen sich die Teilnehmenden in diesem Workshop mit der Methode des Bible Art Journalings, die biblische Texte in bunte Glaubensbilder verwandelt. Mit Materialien und Farben werden einzelne Sätze oder wichtige Inhalte kreativ gestaltet.

Nach einer Einführung in die Methode wird jeder seine eigene Din A4 Seite mit dem Bibeltext gestalten. Worte aus dem Text, eigene Fragen oder Gedanken bekommen Raum auf dem Papier. Vorkenntnisse sind keine notwendig.

Die Einsatzmöglichkeiten der Methode im schulischen Kontext werden reflektiert.

 

Ziel der Veranstaltung:

Die Teilnehmenden werden befähigt, die Methode des Bible Art Journailing zur Bearbeitung von biblischen Texten und Geschichten im Religionsunterricht kompetent einzusetzen.

Wenn Kinder nach der Wahrheit fragen

Auf der Suche nach Antworten

Mittwoch, 17.Juni 2026, 14:30 - 17:00 Uhr

Heilbronn
Am Wollhaus 13, 74072  Heilbronn

Seminar | Grundschule, Sekundarstufe I, SBBZ, Konfirmandenunterricht

LFB-Nr.: 5DKL8P
Zielgruppe: Religionslehrkräfte, Religionspädagogen:innen, Pfarrer:innen, Diakone:innen

Referentin

Dr. Sabine Benz, Dozentin ptz Stuttgart

Leitung

Jürgen Heuschele, evang. Schuldekan Heilbronn

Marita Wolfram, Studienleiterin Heilbronn

"Ist das wirklich wahr?" - "Ist das genau so passiert?" Diese Frage stellen Schülerinnen und Schüler hin und wieder im Religionsunterricht, wenn es um die biblischen Geschichten geht.

Es ist herausfordernd mit elementaren Wahrheiten umzugehen, sie in biblischen Geschichten als Deutungsangebot zu formulieren und Kinder zugleich ins eigene Nachdenken zu bringen. Neben den biblischen Erzählungen bricht die Frage nach der Wahrheit auch im Alltag auf. "Muss ich immer die Wahrheit sagen?" Wie können Wahrheit und Lüge auf Menschen wirken? Auch im Blick auf interreligiöse Begegnungen kann die Suche der Menschen nach Wahrheit thematisiert werden und eignet sich für das Ausbilden von Toleranz.
In dieser Fortbildung lernen Sie zahlreiche Unterrichtsideen kennen und reflektieren diese.